die Behandlung und Betreuung der Tiere                                                                aus dem Blickwinkel der Ganzheitlichkeit ist das Ziel unserer Arbeit

 

Unter der Ganzheitlichkeit der Tiermedizin verstehe ich die Einbeziehung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Diagnostik

(klassisch-medizinische Diagnose, homöopathische Diagnose usw.)

zur Erkennung der Krankheit sowie das Ausnutzen aller Therapiemethoden

(klassisch-medizinische, alternative usw.)

zur Wiederherstellung der Gesundheit und die Berücksichtigung weiterer Faktoren

(Umwelt, Haltung, Fütterung, Menschenkontakt-Tierbesitzer),

die positive als auch negative Einflüsse auf den erkrankten Organismus haben können.

 

 

 

Bei der Notwendigkeit der Anwendung der klassisch-medizinischen Therapiemethoden 

(auch die Naturheilverfahren haben ihre Grenzen !!!) ziehe ich die

Kombination von klassisch-medizinischen und naturheilkundlichen Therapiemethoden

als sinnvolle Alternative zu der seperaten Anwendung der klassischen Tiermedizin vor. 

 

Auf dem Weg zur Diagnose sind das Gespräch mit dem Tierbesitzer und die gründliche Allgemeinuntersuchung das wichtigste.

Das Gespräch, und die Fragen an den Tierbesitzer können und sollen durchaus einige Zeit dauern.

Während dieser Zeit beobachte ich den eigentlichen Patienten (Tier) nur „nebenbei“, ein Hund z.B. kann bei mir frei im Behandlungsraum herumlaufen.

Erst nachdem alle Fragen „abgearbeitet“ sind, beginne ich mit der gründliche Allgemeinuntersuchung.

(so wie wir Tierärzte es im Studium gelernt haben)

 

Eine Blutentnahme zur Diagnosesicherung, bzw. zur Gesundheitsvorsorge führe ich natürlich ebenfslls durch.

Aus Gründen der Zuverlässigkeit der Ergebnisse, lasse ich diese Proben in externen Laboren untersuchen.

In dringenden Fällen erfolgt die Untersuchung durch ein Labor in Bremerhaven, so dass die Ergebnisse kurzfristig vorhanden sind.

Bei allen anderen Blutproben erfolgt die Untersuchung in eine speziellen veterinärmedizinischen Labor, wobei die Ergebnisse von den wichtigsten Routinechecks dann schon am nächsten Morgen vorliegen.

 

Durch die Kombination dieser Schlüsselmethoden kann ich eine sichere Diagnose oder zumindest aber eine Verdachtsdiagnose stellen.

 

 

 

Und erst hier kommt die „Gerätemedizin“ zur Anwendung.

 

Zur Bestätigung der Diagnose, bzw. zum Ausschluss einiger Krankheiten bei einer Verdachtsdiagnose gehört dann natürlich der Einsatz von medizinischen Geräten/ Anlagen zur Diagnosesicherung dazu.

Das heißt, in meiner Philosophie der Praxisführung dienen die medizinischen Geräte zur Bestätigung der Diagnose oder zum Ausschluss von anderen Erkrankungen bei Verdachtsdiagnosen, also sie werden ergänzend eingesetzt.

 

Leider wird den Patientenbesitzern durch TV-Dokumentationen, Internetdarstellungen und Präsentationen der Medizintechnik-Industrie immer mehr vorgeführt, dass jede Tierarztpraxis mit allen vorhandenen Gerätschaften ausgerüstet sein müsse.

(digitales Röntgen, Ultraschall, EKG-Geräte, CT, MRT, eigenes Labor, etc.)

Hier kommt man dann in die Situation, dass sich die Tierärzte gezwungen sehen, all diese Technik anschaffen zu müssen.

 

Diesen „Ausrüstungswahn“ mit Geräten hat man in der Humanmedizin in den letzten Jahren abgeschafft, dort sind die Praxen der Hausärzte oder Fachärzte nur mit der Technik ausgestattet, welche dem Profil der Praxis entsprechen - kein Allgemeinarzt oder Hausarzt hat noch ein Röntgengerät, kein CT / MRT - kein eigenes Labor - warum - weil sich dort die Spezialisierung der Arztpraxen durchgesetzt hat, die aber auch noch als positive Nebeneffekt eine starke Kostensenkung bewirkt hat.

In der Tiermedizin sehen die Gerätehersteller nun ihre Möglichkeit noch Gewinne zu erwirtschaften, indem man den Tierbesitzern einredet, oder es als Voraussetzung für eine „gute Tierarztpraxis“ darstellt, dass jeder Tierarzt alle Gerätschaften in seiner Praxis vorhalten muss.

 

Wenn ich bei meiner Arbeit mit Ihren Tieren, die Notwendigkeit von ergänzenden Untersuchungen sehe, erst dann werden diese edntsprechend durchgeführt.

 

Bei der Notwendigkeit von speziellen Untersuchungen (z.B. CT) bzw. bei der Durchführung von speziellen Behandlungen, sowie bei einer notwendigen stationären Aufnahme von Ihren Tieren, überweise ich diese, nach Absprache mit den Kollegen in eine spezialisierte Tierklinik.