Aktuelles - Daten - Fakten - Termine

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen eine Auswahl wichtiger und interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin,

Termine von Fortbildungsveranstaltungen

sowie neueste Regelungen und Gesetze darstellen.

 

 

Equidenpass

 

Die Europäische Union hat Mitte des Jahres 2008 eine Verordnung zur Identifizierung und Registrierung von Equiden verabschiedet.

Danach gilt - dass jedes Pferd, das in der EU lebt, ab dem 1.07.2009 einen Equidenpass benötigt.


Das Verfahren zur Beantragung eines Equidenpasses regelt jede Pass ausgebende Stelle selbst.
Bei der Regionalstelle vit - Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit) ist ein Equidenpass schriftlich zu beantragen mithilfe des vollständig ausgefüllten Antragsformulars, das bereits bei der Transponderauslieferung an den Halter des Equiden vorgedruckt mitgeliefert wird.

Auf dem Antragsformular bestätigt der Tierarzt mit Unterschrift und unter Angabe seiner Registriernummer, den angegebenen Transponder ordnungsgemäß gesetzt zu haben.

Die Kennzeichnungsmeldung bzw. der Passantrag umfasst mindestens folgende Informationen:
-  Registriernummer des Tierhalters
-  Transpondernummer
-   Art des Equiden  (Pferd, Pony, Esel, Zebra oder deren Mischlinge)
-  Geschlecht
-  Farbe
-  Geburtsdatum
-  Angaben zum Besitzer/Eigentümer

Der Pass enthält als weitere Information mindestens
-  Status als registrierter oder nicht registrierter Equide  ( Nutztier, Zuchttier, Sport- oder Freizeitpferd)
-  Lebensmitteleignung  (ist das Tier zur Schlachtung oder nicht zu Schlachtung bestimmt)
-  Geburtsland

Chip - Pflicht für Equiden - Pferd, Pony, Esel, Zebra und deren Mischlinge

 

Die VO (EG) Nr. 504/2008 der Kommission zur Umsetzung der Richtlinien 90/426/EWG und 90/427/EWG des Rates in Bezug auf Methoden zur Identifizierung von Equiden schreibt die Identifizierung von Equiden vor.

Sie wurde mit der Neufassung der Viehverkehrsverordnung vom 03.03.2010, BGBl. Teil I, Nr. 9, S. 204 (ViehVerkV) in nationales Recht umgesetzt.


Neu ist, dass  jeder gehaltene Equide betroffen ist und nicht wie bisher nur die registrierten Zucht- und Sportpferde.
Die Identifizierung umfasst die drei Elemente ;
1.   Kennzeichnung mit einem elektronisch auslesbaren Transponder

      für alle ab dem 1.Juli 2009 geborenen Equiden

      und

      für alle vor dem 1.Juli 2009 geborenen Equiden, die noch keinen Equidenpass besitzen
2.   Equidenpass als lebenslanges Begleitdokument des Tieres,

      mit Angaben zum Transponder,

      zum Besitzer/Eigentümer

      und zum Lebensmittelstatus des Tieres, und
3.   Hinterlegung von Pass- und Transponderdaten in einer zentralen Datenbank

 

Wer darf einen Transponder setzen?
Die Implantation eines Transponders ist ein Eingriff, der nur von Personen vorgenommen werden darf, die über die notwendige Sachkunde und Erfahrung verfügen - Tierärzte.
Diese Personen sind registriert und werden im Auftrag des Halters des Equiden tätig.

In Niedersachsen sollten alle in der Nutztierpraxis tätigen Tierärzte bereits über eine Registriernummer verfügen.

 

Wo gibt es Transponder zur Kennzeichnung ?
Je Bundesland ist eine Stelle mit der Ausgabe von amtlichen Transpondern zur Equidenkennzeichnung beauftragt.

In Niedersachsen und Bremen ist dies vit.

 Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit)

Mit in Kraft treten der ViehVerkV (ab dem 04.03.2010) dürfen ausschließlich die von einer beauftragten Stelle ausgegebenen Transponder verwendet werden.
- Die vit gibt amtliche Transponder an Halter von Equiden, die ihren Betrieb angezeigt und eine

  Registriernummer haben,

- Die vit gibt Transponder ebenfalls an die in Niedersachsen ansässigen tierzuchtrechtlich anerkannten

  Züchtervereinigungen (Pferdezuchtverbände) in Höhe ihres durchschnittlichen Jahresbedarfes aus.


Anzeige der Kennzeichnung (§ 44c)
Der Halter von Equiden hat die Kennzeichnung eines Equiden unter Angabe von Informationen zum Tier

-  Transpondernummer

-  Geschlecht

-  Farbe

-  Geburtsdatum

-  Lebensmittelstatus

-   seiner Registriernummer

-   und zum Besitzer/Eigentümer

                                                                             der beauftragten Stelle unverzüglich anzuzeigen.

Neufassung des Hundegesetzes in Niedersachsen

 

Novelle tritt am 1. Juli 2011 in Kraft

 

HANNOVER

Der Niedersächsische Landtag hat die Neufassung des Niedersächsischen Hundegesetzes verabschiedet.

Das Gesetz tritt am 1. Juli 2011 in Kraft.

Ein Bestandteil des Hundegesetzes ist die Sachkundeerfordernis, für die eine Übergangszeit von zwei Jahren vorgesehen ist. Hundehalter müssen die Sachkundeerfordernis also am 1. Juli 2013 nachweisen können.

Personen, die nachweislich innerhalb der vergangenen zehn Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung mindestens zwei Jahre ununterbrochen einen Hund gehalten haben, gelten als sachkundig und brauchen die Prüfung nicht ablegen. Ebenso als sachkundig gelten bestimmte Personenkreise wie Tierärzte, für die Betreuung von Diensthunden verantwortliche Personen oder solche, die einen Blindenführhund halten.

 

Neu ist auch die Pflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung für alle Hunde ab einem Alter von sechs Monaten,

sowie die Pflicht zur Kennzeichnung (Transponder/Microchip) der Hunde ab einem Alter von sechs Monaten, um die Identifizierung sicherzustellen.

Für den Abschluss der Haftpflichtversicherung und die Chip-Kennzeichnung der Hunde gelten keine Übergangsregelungen, beides muss also so schnell wie möglich erfolgt sein.

Innerhalb von zwei Jahren wird für Niedersachsen ein zentrales Register eingeführt, in dem Angaben zur Hunde haltenden Person und zum Hund erfasst werden, die der Hundehalter zu machen hat.

 

 

Bild Zeitung vom 13.05.2013

- Novelle zum Hundegesetz - 01.07.2013 -

Von D. LOCHTE und M. PRELL

 

Hannover – Diese neuen Gesetze legen Niedersachsens Hundehalter an die kurze Leine...

Vom 1. Juli an müssen sich Tierliebhaber auf zwei erhebliche Neuerungen einstellen: Der Hundeführerschein wird für Halter verpflichtend

- und das Land nimmt das erste Hunde-Zentralregister bundesweit in Betrieb

 

Vom Dackel bis zum Dobermann werden alle 400000 Hunde in Niedersachsen in einer Datenbank erfasst. Damit bekommen wir das schärfste Hundegesetz in Deutschland!

Wolfgang Rüskamp, Präsident des Deutschen Hundesportverbands: 

„Die Vorgaben gehen weiter als in allen anderen Bundesländern.“

 

Was ist der Sinn der neuen Datenbank? 

Sie soll dazu beitragen, Besitzer im Schadensfall schneller ausfindig zu machen, um sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Beispiel: Wenn ein herumstreunender Hund einen Passanten beißt, kann die Polizei den implantierten Chip des Tieres auslesen, um an die Daten des Halters zu kommen. Der Chip ist für alle Hunde Pflicht.

Die Anmeldung soll schriftlich, telefonisch und im Internet (www.hunderegister-nds.de) möglich sein, kostet einmalig zwischen 14,50 Euro und 23,50 Euro.

Erfasst werden alle Hunde, die älter als sechs Monate sind. Halter, deren Hund bei einer anderen Datenbank, z.B. Tasso, gemeldet ist, müssen ihre Vierbeiner trotzdem bei der neuen Datei melden. Passiert das nicht, sind Geldbußen von bis zu 10000 Euro möglich!

 

Niedersächsisches Hundegesetz - Ergänzun[...]
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Chip- und Kastrationspflicht bei Katzen - Stadtgebiet Langen

Chip- und Kastrationspflicht bei Katzen [...]
Microsoft Word-Dokument [12.6 KB]

Chip- und Kastrationsplicht bei Katzen - Gemeinde Schiffdorf/Spaden

Chip- und Kastrationspflicht bei Katzen [...]
Microsoft Word-Dokument [10.1 MB]

Auslandsreisen

 

Neu - seit 01.01.2012

Reisefreudige Tierhalter sollten eines jetzt wissen:

 

Transponder für Haustiere ist ab Juli Pflicht

Wer mit Hund, Katze oder Frettchen dieses Jahr verreisen möchte, muss seinen Liebling beim Tierarzt unbedingt einen Chip einsetzen lassen. Das schreibt der Gesetzgeber so vor.

Trägt das Tier keinen Chip, darf es keine Grenze überqueren. Dies gilt innerhalb der gesamten EU.

Im schlechtesten Fall kommt der Vierbeiner zwar aus Deutschland hinaus, wird jedoch bei der Rückreise kontrolliert, darf er nicht mehr einreisen.

Ein für Mensch und Tier schlimmes und vermeidbares Szenario.
Der Mikrochip wird mittels einer Spritze auf der linken Halsseite unter die Haut implantiert.

Die Tiere tolerieren das gut und der Transponder macht bei fachgerechter Applikation keinerlei Probleme.

Außerdem benötigen reisende Hunde und Katzen einen

blauen EU-Heimtierpass,

in dem eine gültige Tollwutimpfung eingetragen ist.

Die Impfung muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein.

Damit Hund und Katze sowie Herrchen und Frauchen allen Formalien entsprechen, sollten Reisevorbereitungen also nicht bis auf den letzten Drücker aufgeschoben sondern frühzeitig in Angriff genommen werden.

Neu - zusätzliche Reisebestimmungen für Dänemark - bitte beachten !!!

– Norwegen – 02.05.2013 14:50

Neue Einreisebestimmungen für Urlauber mit Hund

 

Was Norwegen-Urlauber, die ihren Hund mit in die Ferien nehmen möchten, unbedingt wissen müssen: Die Mitnahmebedingungen für Bello und CO haben sich zum 1. Mai geändert. Von den Änderungen betroffen ist jedoch nur die Behandlung gegen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis).

Die Neuregelung

Seit Mai müssen die Hunde 24 bis 120 Stunden vor dem Grenzübertritt gegen Bandwurmbefall behandelt werden, z.B. mit Praziquantel oder Epsiprantel. Alternativ werden regelmäßige Behandlungen im Abstand von maximal 28 Tagen anerkannt, wobei vor der Einreise mindestens zwei und während des Norwegen-Aufenthalts weitere Behandlungen in diesen Intervallen durchzuführen sind. Alle Behandlungen müssen von einem Tierarzt durchgeführt und im EU-Heimtierausweis dokumentiert werden.

Für Reisende, deren Katze mit nach Norwegen soll, hat sich nichts geändert. Für Katzen ist keine Bandwurmbehandlung erforderlich.
 

- Reisebestimmungen gültig ab 01.01.2013

   unter         http://www.petsontour.de/

- wichtige Ergänzungen für Dänemark
Bitte dringend vor Reisen nach Dänemark beachten.
Hundegesetz vom 01.07.2010 - Dänemark
gesonderte Reisebestimmungen - Hund - Dä[...]
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Fortbildungsveranstaltungen durch Praxisangehörige